Raus Aus Dem Alltagstrott, Rein Ins Pralle Leben

Routine ist etwas Wunderbares, etwas, das unser Leben erheblich erleichtern kann. Und doch hat auch sie eine Kehrseite, die man nicht unter den Teppich kehren sollte – sie verwandelt sich in Gewohnheit. Diese wiederum hat fast keine guten Seiten. Sie ist praktisch in Ordnung, aber genauso ist sie langweilig, verschlossen gegenüber Neuem, eintönig, unspontan und auf Dauer nicht lebenswert.

Wissenschaftlich erforscht gilt dabei die Zwei-Schritt-Regel gegen lästige Gewohnheiten, die zu einem wenig bunten Alltagstrott führen:

Schritt 1: Alte Gewohnheiten definieren

Zu wissen, was man tut, ist die halbe Miete. Also müssen wir uns zunächst auf die Suche nach Verhaltensweisen machen, die uns, objektiv betrachtet, lästig und hinderlich für unsere Mission erscheinen, die sich allerdings eingeschlichen und fest in unserem Alltag verankert haben. Kreuzworträtsel lösen ist ein gutes Beispiel. Natürlich macht es Spaß und fördert die geistige Leistung, aber wenn man es immer zu einer bestimmten Zeit macht, einfach nur weil man es immer so macht, wird es zur Gewohnheit und verliert seinen Reiz. Gleiches gilt für das Lesen von Apothekenzeitschriften und überhaupt Medien, die uns verrückt machen, sagen was wir zu tun und zu lassen haben und so letztlich nur eines schaffen – Angst.

Schritt 2: Gewohnheiten ersetzen

Alles, was der Mensch konsequent zwischen vier und sechs Monaten verfolgt, kann er annehmen oder ablegen. Wer aufhören möchte zu rauchen, sich ständig über alles mögliche zu ärgern oder immer das Schlimmste zu befürchten, der muss vier bis sechs Monate diszipliniert und konsequent sein – dann hat er das Gröbste, das Schwierigste geschafft und eine Gewohnheit abgelegt.

Einfach ist es nicht, so viel ist klar – aber machbar. Und machbar wird es vor allem dann, wenn wir alte Gewohnheiten nicht einfach nur versuchen abzulegen, sondern selbige durch neue Beschäftigungen ersetzen.